Freitag, 8. Juni 2007

no god. no state. my home is the world.

Montag - 17 Uhr: Pokerblick unabkömmlich bei global-managerial marketing one man show.

Dienstag: erstmal raus.
Erste Station: Slowakei. Fingers crossed, denn will man nicht enden wie Josh und Oli in "Hostel".
Doch bis dahin auf der Suche nach des Rätsels Lösung: Wie bekommt man sein fast schon das einer Tussi ähnelnde Badinterieur in den 70 Liter-Backpack?
Man(n) darf gespannt sein.

Mittwoch, 6. Juni 2007

Immanent, permanent, latent und dekandent.

Auch das. Der tschechische Alltag.
Immer wieder: Kontraste.

Dazu: Überraschungen und Überlegungen.
Jetzt! Alles! vs. Funktionalismus! Beschränkt!
Oder manchmal auch: Beatles vs. Stones.
Bloc - äh - Barock-Party vs. Less is more.
Altbau vs. Platte.
Ideal vs. Realität.
Spannungsfelder!

Hier eher ideale Wirklichkeit.
Auch noch: modern - die Herrenhandtasche.
Im Kopf: wacher Geist, Ideen, Pläne - vor allem: Reflexion.
Teilnehmer und Beobachter zugleich.

Mittlerweile verblüht: die Rapsfelder.

Aber nicht die Leidenschaft für den Sommer. Diesen Sommer.
Dafür jetzt gelb: Löwenzahn.
Im Rasen der Sehnsucht. Wie die Boxhamsters singen.

Filigranität. Ein existentes Wort?
Egal, praktisch ausgeprägt vorhanden.
Nicht beim Kickern, aber beim Klettern. Kravy Hora.
So viele K-Wörter.

Noch eins: Klausuren.
Schon eher die K-Frage.
Hat man doch schon genug mit dem Leben zu tun.
Masaryk, Majales, Masarykova Univerzita. Brno.
Geschichte. Deutsche Spuren. Wieder als Kontrast.
Positiv vs. negativ.
Deutsch-tschechisch manchmal gemischt.
Villa Tugendhat.

Zeigt: Die berühmte Onyxwand nicht schwarz-weiß wie Bilder aus dem Zweiten Weltkrieg.
Macht bewusster denn je: Noch nicht lange her.
Gedenktafel für die verfolgten jüdischen Professoren.
Die vom Bahnhof exportierten. Ostwärts.
Der Brünner Todesmarsch. Südwärts.

Doch jetzt: Dasein. Heute.
Ein kleines Kapitel der eigenen Geschichte kritzeln.
Europäische Union.

Jeden Tag vorbei am Hausmeister.
Mischung aus Bud Spencer und Saddam Hussein.
Ska. Hoch favorisiert von den Tschechen.
Aber keine Feier ohne Meier - äh - Haddaway.
Dann ist nämlich abspacken.

Lessing heute über Angela Merkel: Alle großen Männer sind bescheiden.
Und die FAZ sagt: "Von keinem Land, in dem McDonald's steht, geht ein Krieg aus."
Weg mit Ronald.
Denn: Verfallen. Das Herz den Altbauten und seinen Fassaden.



Und dann: eine Sternschnuppe. Lange aufblitzend.
Einen Wunsch für alle Griller und Chiller.
Faszination, die Kinderaugen macht.

Barbie was a slut. Lieber Bauhaus vor der Haustür.
Mies van der Rohe - der Fantast.


Wenn nichts mehr geht, dann geht der Fraggle Rock.
Was machen wir? Egal, hauptsache zusammen.
Straßenbahnfahren. Ohne Ziel. Und das genießen.
Kleinigkeiten und Winzigkeiten.

Erasmus. Ein Synonym für vieles.
Mit vielfältigem Soundtrack. Einem Grundtenor.

Dienstag, 5. Juni 2007

Wenn ein Texaner in Prag...

...zum Mittagessen bei Vaclav Klaus ist.

"we were meant to be in the conference hall but white house security took over and for some reason we werent on their list for that bit of the conference, so we had to sit upstairs with only the other media rejects and plasma screens"

- Eine befreundete Schreibmaschinentäterin aus Prag

"Der Anspruch der Extremisten ist es, ein totalitäres Reich auf dem heutigen und früheren islamischen Boden zu errichten, eingeschlossen Teile Europas"

und

"Die Tschechen müssten heute keine Angst mehr vor den Deutschen und den Russen haben."

- Georg W. Bush

Wer weiß, ob er bei seiner Tischrede auch den draußen von Journalisten belagerten Ex-Schachgroßmeister Garri Kasparow wahrnahm...mit dem Kollegen hätte man mal über Demokratie und Opposition in Russland reden können.

Viel Spass in Rostock und Heiligendamm, George! Diesmal gibt's kein Barbecue mit Roastpig, wie damals in Trinwillershagen...

PS_Das gibts aber auf tschechischen Festivals.
Hier hat die Dekadenz sogar ein Gesicht! Die vom Schweinchen namens Babe...*uargh*